Fett und Rauch aus gewerblicher Küchenabluft entfernen

Beim Braten, Frittieren und Grillen entstehen feine Fetttröpfchen sowie Rauchpartikel. Ein Teil davon wird durch die Filter der Abzugshaube aufgefangen. Kleinere Partikel können jedoch in den Abluftkanal gelangen und sich dort an Rohrleitungen, Ventilatoren und weiteren Komponenten ablagern.

Eine wirksame Partikelabscheidung kann diese Belastung reduzieren. Dafür werden in gewerblichen Küchen unter anderem elektrostatische Abscheider eingesetzt.

Wie funktioniert ein Elektrofilter?

Ein Elektrofilter nutzt das Prinzip der elektrostatischen Anziehung. Die mit der Abluft transportierten Partikel werden zunächst elektrisch geladen. Anschließend strömen sie durch parallel angeordnete Kollektorplatten, an denen sie haften bleiben.

Auf diese Weise lassen sich auch kleine Fett- und Rauchpartikel auffangen, die von herkömmlichen Filtern möglicherweise nicht vollständig abgeschieden werden.

Geeignet für unterschiedliche Küchen

Elektrofilter können in Restaurants, Kantinen, Großküchen und der Lebensmittelproduktion eingesetzt werden. Besonders relevant sind sie für Betriebe, in denen beim Grillen oder Frittieren eine intensive Fett- und Rauchbelastung entsteht.

Ein modular aufgebauter elektrostatischer Fettabscheider lässt sich an verschiedene Luftvolumenströme anpassen. Für größere Abluftmengen können mehrere Einheiten kombiniert werden.

Vorteile für das Abluftsystem

Wird ein großer Teil der Fett- und Rauchpartikel bereits vor dem Eintritt in die nachgelagerten Kanäle abgeschieden, können Ventilatoren, Rohrleitungen und weitere Reinigungskomponenten entlastet werden.

Zu den möglichen Vorteilen gehören:

  • Weniger Fettablagerungen im Abluftkanal

  • Reduzierung von Rauch und Feinstaub

  • Unterstützung des betrieblichen Brandschutzes

  • Entlastung nachgeschalteter Filter

  • Geringerer Druckverlust bei geeigneter Auslegung

Elektrofilter behandeln in erster Linie Partikel. Wenn zusätzlich intensive Gerüche entfernt werden müssen, kann eine Kombination mit UV-C-, Ozon- oder Aktivkohletechnik sinnvoll sein. Die gesamte Anlage sollte auf die jeweilige Küche und ihre tatsächliche Belastung abgestimmt werden.

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